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Dienstag, 6. Januar 2015

Berlins Fräulein

Über Silvester waren meine Eltern für eine Woche bei meinem Onkel (mütterlicherseits) und meinem Cousin (väterlicherseits), die beide in Berlin wohnen. Als sie wieder zurückkamen habe ich ihnen diesen malaysischen Kokos-Bananen-Kuchen gebacken. Dafür hatten wir noch alle Zutaten und er ist super simpel zu machen! Ich habe ihn auf Veganität gefunden.
Das Original.
Und meiner.

Aus Berlin hat meine Mutter die Zeitschrift "Fräulein" mitgebracht.
Bei uns gibt es sie nicht zu kaufen. Fräulein ist eine feministische Modezeitschrift. Das Cover finde ich sehr ansprechend und auch die Aufmachung innen ist sehr gut, vom Inhalt her finde ich zwar einige Berichte sehr gut, aber einige auch eher nicht gelungen.

Mir gefällt zum Beispiel nicht, dass sie voller Werbung ist. Es gibt fast so viele reine Werbeseiten nur für irgendwelche Designerfirmen wie in der Vogue. Ich zähle 36.

Nicht gut finde ich es über Schwesta Ewa zu berichten. Sie ist so reich, so abgedreht und so eine Bitch, man sollte ihr nicht noch mehr Geld geben für ein Interview. Sie ist so talentfrei, man sollte einfach nicht mehr über sie berichten. Grup Tekkan beispielsweise waren auch absolut talentfrei, aber das waren zumindest liebe, dumme Jungs, denen ich die Einnahmen gegönnt habe. Aber Schwesta Ewa gönne ich es nicht. Da kann ich besser Musik machen.

Die eigenen Foto- und Modestrecken der Zeitschrift gefallen mir aus dem Grund nicht, dass sie nicht das sind was sie gerne wären. Eine Strecke heißt "Run Away Girl" und soll wohl eine junge Frau zeigen, die reist, trampt etc. - eine Aussteigerin. Sie sieht auch toll aus muss man sagen, aber zu einem solchen Leben, einem Abenteuer und einer solchen Einstellung gehören eben Werte wie Natürlichkeit und Einfachheit. Um cool zu sein braucht man keine Buffalo-Schuhe, Echtlederjacken, Levi's-Jeans und andere Markenkleider für teilweise mehrere hundert Euro das Stück, die extra auf heruntergekommen gemacht sind. Wahre Aussteiger, wahre Hippies und Leute die zu sich selbst finden wollen, tragen echte alte wertlose Hosen, die durch das Tragen zerissen sind. Diese Fotostrecke ist wie Werbung für Designermarken - Sie macht einem was vor. Man kann genauso gut flippig sein ohne diese Kleidung, nur das viele denken "ich muss mir das Stück für 1000€ kaufen, u cool zu sein". Ich dachte "Fräulein" wäre eine unkonventionelle, eben nicht kapitalistische, sondern eher etwas rebbelische Zeitschrift. Daher hat mich das etwas enttäuscht.

Gelungen ist meiner Meinung nach der Bericht über Wonderwoman. Ich bin ein großer Fan von Wonderwoman!
Auch die Reportage über das Gefängnis finde ich sehr interessant. Und Guya Merkle ist wirklich eine tolle Frau! Sie ist die Erbin des Schmuckunternehmens "Vieri" und gründete die Organisation "Earthbeat", die sich für bessere Arbeitsbedingungen in den nordamerikanischen Goldminen einsetzt. Vieri produziert fairen, nachhaltigen Schmuck.

Mitgebracht aus Berlin hat meine Mutter mir außerdem noch diese schönen Stücke:
Ich freue mich schon so auf den Sommer!

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