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Sonntag, 24. Januar 2016

Barcelona

Meine Mutter hat noch extrem viel Resturlaub, den sie noch 2015 nehmen musste, da er sonst verfallen wäre und mein Vater bekommt keinen Urlaub, deshalb habe ich beschlossen mit ihr zumindest 4 Tage in meinen Herbstferien nach Barcelona zu fliegen. Zwar hätte ich die Zeit lieber in Abivorbereitungen investieren sollen, aber es ist wahrscheinlich das letzte Mal, dass ich mit meiner Mutter Urlaub machen werde und ich liebe es ja auch!
Mit einem Ryanair Billigflug ging es also an einem Di. morgen nach Barcelona. Der Flug dauert nur 1-2 Stunden, weshalb wir schon gegen 11 Uhr an unserem Hostel in der Stadt waren, obwohl wir in Girona (1 Stunde außerhalb) gelandet sind. Unser Hostel Colkida liegt sehr zentral in der Nähe des Placa Urqinaona. (Das ist auch die nächste U-Bahn-Station.) Es war sehr sauber, die Zimmer groß und das Personal sehr freundlich. Außerdem hat es eine tolle Terrasse. Schade war nur, dass es sehr sehr hellhörig ist und unser Zimmer zu einem Innenschacht hin lag und es daher dauerhaft dunkel war und man nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden konnte.
Die Aussicht vom Flur des Hostels
Mittagessen auf der Terrasse
Die Straßen und Gebäude sind beeindruckend! Die Stadt hat mich sehr an Porto erinnert, nur dass Porto quasi eine verkommene, ärmere Version ist. Hier sind die meisten Häuser noch ganz und es gibt viele Sehenswürdigkeiten und Denkmäler, was es in Porto eher weniger gibt.
Außerdem gibt es zig wunderbare, süße, kleine, preiswerte Cafés und viele kleine Feinkostläden.
Wunderschön ist der Arc de Triumf und der Parc de la Ciutadella.
Arc de Triumf
Die Kinder, die mit den Luftblasen gespielt haben, haben mir das Herz so erwärmt.
Morgendliches Joggen im Parc de la Ciutadella
Auch der Bahnhof, bestehend aus einer riesen großen prunkvollen Eingangshalle, hat mich sehr an den in Porto erinnert.
Schön ist, dass man innerhalb kürzester Zeit am Strand Barceloneta sein kann.
Was braucht man mehr?
Als Aussichtspunkt kann ich den Mirador del Turó de la Rovira Els Bunkers del Carmel empfehlen. Das ist ein ehemaliger Militärstützpunkt, der jetzt von jungen Leuten zum Picknicken und Musik hören genutzt wird. Man hat einen wunderschönen Ausblick über die ganze Stadt und der Platz ist bei Weitem nicht so überlaufen wie andere Aussichtspunkte.

An unserem letzten Tag haben wir uns tierisch verlaufen und sind so per Zufall nach Poblenou gewandert. Die Graffities dort haben mich sehr beeindruckt.

Da es das erste Mal war dass ich in Spanien war, musste ich unbedingt (natürlich vegane) Tapas und Paella probieren. Ich finde es faszinierend wie genüsslich doch in vielen südländischen Ländern gegessen wird. Es wird zwar nicht viel gegessen, aber wir haben wie viele Leute gesehen, die sich einfach eine Schale Oliven bestellt haben und einen guten Rotwein und zusammen mit Freunden, evtl. noch dabei eine rauchend, stundenlang abends auf den Straßen gesessen haben und geplaudert haben. Es ist schon toll, dass draußen gegessen wird, auch wenn es nur 16°C sind. Das ist wirklich eine andere Lebensqualität. Außerdem ist mir aufgefallen, dass viele Spanier erst relativ spät zu Abend essen - so gegen 9.
Paella
Tapas
An einem anderen Tag waren wir in einem indischen Restaurant namens Surya. Es ist auch sehr zu empfehlen.

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